Covid-19 in Afrika

Das Jahr„2020“ ist ein außergewöhnliches Jahr. Ein Jahr, in dem durch das Corona-Virus die Schwerpunkte der Weltpolitik verschoben werden.

Afrika, der verwundbare Kontinent ist besonders hart betroffen. Es wird viel getan um die Corona-Virus-Krise einzudämmen.

Die überall verordneten Ausgangssperren sind hoffentlich ein richtiger Weg, um die Ausbreitung der Virus-infektion zu verlangsamen.
Doch viele Menschen - auch unsere Produzenten*innen - leiden unter den Folgen. Dazu kommt: bisher bestehende Schwierigkeiten sind wegen der Corona-Virus-Krise nicht verschwunden.
Besonders zu erwähnen ist Kenia und andere Länder Ostafrikas, die weiterhin unter einer außergewöhnlichen Heuschreckenplage leiden. Nach Berechnungen der UNO fressen die Heuschrecken auch aktuell noch innerhalb von zwei Tagen den Nahrungsmittelbedarf eines Tages für alle Menschen, die in Kenia leben.

Im Hinblick auf die Ausgangssperren ist zudem zu berücksichtigen, dass in den meisten Ländern Afrikas der Schutz der Arbeitnehmenden sehr dürftig gesetzlich geregelt ist.
Ein Sozialhilfesystem oder eine Arbeitslosenversicherung existiert häufig nicht oder nur rudimentär.
Zudem ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt nicht mit europäischen Arbeitsverhältnissen zu vergleichen.
Viele Menschen in Afrika arbeiten selbständig als Verkäufer*in für Obst, selbst hergestellte Nahrungsmittel oder Getränke.
Andere arbeiten auf Tagelöhner-Basis auf Baustellen oder im Handwerk.
Diese Personen werden von den Ausgangssperren besonders betroffen. Ihre Möglichkeit, Geld zu verdienen, sinkt auf Null.
Rücklagen konnten die meisten Betroffenen in der Vergangenheit nicht bilden.
AMA Fashion ist es daher wichtig, dass gerade in diesen Zeiten unsere Produzent*innen Kenia und Ghana weiterhin Aufträge und – wie bisher auch – eine faire Bezahlung erhalten. Wir sind überzeugt davon, dass die Produkte auch in Zeiten der Corona-Virus-Krise gefragt sind: weil sie praktisch, fair gehandelt und langlebig sind – und weil sie Freude bereiten!

Fair Kaufen Macht Glücklich!

#Covid-19